Nun ist schon wieder eine ereignisreiche Woche um, seitdem ich aus Hongkong wieder da bin. Besonders freut mich, dass Flo heute seinen Flug zurück nach Deutschland gebucht hat und pünktlich zu Heiligabend wieder da ist! Wer übrigens lesen will, was so in Hongkong passiert ist, klickt bitte oben in der Seitenleiste ganz rechts aus „Hongkong“ (naheliegend, oder?) :)
Nun aber zum Hauptthema: da wir alle das Gefühl haben, hier langsam total zu verblöden, haben Kathi und ich beschlossen, uns mal das Anthropologische Museum vorzunehmen, dass wie der Zoo in der Parkanlage Chapultepec zu finden ist. Auch dort mussten wir als „nationale Studenten“ (der Mann an der Kasse hat ganz schön doof geguckt, als wir ihm unsere TEC-Ausweise unter die Nase gelegt haben!) keinen Eintritt bezahlen. In dem Museum sind alle Regionen Mexikos aufgeführt; ein Großteil der riesengroßen Anlage konzentriert sich auf die indigenen Kulturen (Mayas, Inkas, Azteken,…). Sehr viele Gegenstände sind zu bewundern, so viele, dass man sich ohne fachkundige Führung sehr schnell angesichts der vielen und für den Laien ähnlich aussehenden Kunsstücke verloren fühlt; es sei also jedem, der genug Zeit mitbringt, empfohlen, sich einer Führung anzuschließen. Kathi und ich haben jedenfalls festgestellt, wie fremd einem doch diese Kultur ist, die von dem Medien, im Gegensatz zu den Indianerkulturen der heutigen USA, ganz ausgelassen wurde. So haben wir kurzerhand beschlossen,  in den 10 Tagen nach dem letzten Schultag und vor Beginn der  Abschlussprüfungen n den Bundesstaat Chiapas an der Grenze zu Guatemala zu fahren, wo heute der größte Anteil der indigenen Bevölkerung Mexikos lebt….250.000 davon sprechen nicht einmal Spanisch! (ok wir auch nicht….*lach*)                         p1010042.JPGp1010046.JPGp1010044.JPGp1010047.JPG

Nachdem ich am 24.10. sehr traurig wieder in Mexiko angekommen bin, die unglaublich unfreundlichen Zollbeamten überlebt habe und den Jetlag überwunden habe, gings am Freitag, unserem freien Tag, in den Zoo von Mexiko Stadt. Dieser befindet sich in der Nähe der Parkanlage von Chapultepetec, die riesig groß und ein schöner Fleck Natur inmitten dieses Großstadtjungels ist. Das Schöne: der Eintritt ist für Jung und Alt frei! Zu sehen gibt es allerhand, von heimischen bis hin zu nicht-heimischem Getier. Besonders interessant fanden wie die Schlangenausstellung, in der ich zum ersten (und hoffentlich zum letzten!) Mal eine Anaconda gesehen habe….wie gr0ß dieses Tier ist, kann man wirklich erst begreifen, wenn man davor steht. Einen Wehrmutstropfen gibt es allerdings: zwar bezahlt man keinen Eintritt, dafür kann der Zoo unseren deutschen Standards auch nicht standhalten: alte, schlecht gepflegte und leider häufig alleine gehaltene Tiere sind keine Seltenheit. Da hätte man lieber 5 Euro Eintritt bezahlt…

p1010026.JPG p1010029.JPG

Nach dem Zoo, ausgehungert wie wir waren, hat unser lieber Vermieter uns in das nahegelegene Restaurant „El Viejo“ eingeladen- argentinisches Steak vom Feinsten. Ich kann allen Mexiko-Stadt-Reisenden dieses Restaurant nur wärmstens empfehlen- den Haussekt am besten gleich mitbestellen! :) p1010032.JPGp1010036.JPG

Letzten Sonntag haben wir uns endlich entschlossen, nach Taxco zu fahren, der “Silberstadt” etwa 2 Auto- oder 3 Busstunden (man darf raten, womit wir gefahren sind) vom Mexiko Stadt entfernt.  Wir hatten uns sagen lassen,  dass man dort günstig Silberschmuck kaufen kann, und das lassen wir uns doch nicht entgehen ;) Taxco hat eine kleine, aber wunderschöne Innenstadt mit einer absolut pittoresquen Kirche auf dem Hauptplatz, die Santa Prisca; natürlich in Rosa, wie alles hier.  Zunächst aßen wir in einem kleinen Restaurant auf dem Kirchvorplatz, sahen uns dann die Kirche von innen an (leider etwas kitschig innen, aber irgendwie passte das) und gingen dann auf den Silbermarkt…tja, leider war das wirklich Schöne sehr teuer, und das, was günstig war, sah zum größten Teil auch so aus…mit viel Glück und Gesuche hat dann doch noch jede von uns etwas Schönes gefunden. Zum Abschluss des Tages haben wir noch viel Obst auf dem riesengroßen Wochenmarkt eingakauft (ein Tipp: falls ihr mal Obst mit dem Namen Guayaba seht, unbedingt kaufen; diese gelbe Frucht ist herrlich und hier in schnellster Zeit zu meiner Lieblingsfrucht avanciert!!), und ab gings wieder in die Großstadt.

guayaba.jpg

Einige witzige Dinge haben wir ja schon mit „unseren“ Mexis erlebt….hier zwei davon zum mitlachen:

Szene 1: Wir sitzen beim Abendessen mit einigen Mexikanern, die wir noch aus Deutschland kennen.       Augusto: *zeigt auf das Brot*                                                                                                         Kathi: Ja, bitte?                                                                                                                                   Augusto: Brot!                                                                                                                                     Kathi: Wie heißt das Zauberwort?!                                                                                                 Augusto: *guckt verwundert* Gibst du mir das Zauberbrot?

Szene 2: Wir haben Schulschluss und warten vor der Schule auf Javier, der mit uns ins Kino will. Chango, ein sehr guter Freund von Javier, fährt auf den Parkplatz, winkt uns euphorisch zu und kurbelt das Fenster herunter. Also denken wir, Chango kommt um uns abzuholen, weil Javier verhindert ist— wir steigen ein. Etwa 5 Minuten unterhalten wir uns, während Chango zum Parkhaus fährt, parkt und uns dann verzweifelt ansieht: „Ich habe eine Frage…was macht ihr eigentlich in meinem Auto??“. Erstmal sind wir vor Lachen zusammengebrochen, bis er uns erklären konnte, er wollte uns doch nur hallo sagen; er habe Unterricht und komme nicht mit ins Kino ;)

Seitdem wir aus Cancún wieder da sind, hieß es nurnoch arbeiten, arbeiten, arbeiten…nächste Woche sind nämlich partiales, also die zweiten Zwischenprüfungen, und damit die lieben Studenten auch nochmal was lernen, gibt dann jeder Dozent lieber nochmal Hausarbeiten auf. Das hieß dann übersetzt für mich: etwa 30 Seiten Spanisch lesen und zusammenfassen, Grafiken dazu erstellen, zwei Cases für Marketing analysieren, einen für Consumer Behaviour (Barbie vs. Razanne, eine muslimische Barbie, sehr interessant, dass es sowas gibt; wen es interessiert, mal auf  http://www.noorart.com/s.nl?sc=19&search=Razanne gucken), und weils so schön war dann noch einen für International Business Environment. Jetzt ist Donnerstag abend, ich bin fertig mit allem und glaube kaum, was man schaffen kann, wenn man nur will :)        (und jetzt wird geschlafen!!!)

Von Donnerstag abend bis Sonntag abend sind wir endlich nach Cancún geflogen…Anlass war der Geburtstag von meinem Kommilitonen Patrick und natürlich unser Hunger nach SONNE. Gesagt, getan, so saßen wir also am Do im Volaris-Flieger (sehr zu empfehlende Billig-Airline) Richtung Karibikküste und ließen uns schonmal vom netten Stewart mit Wodka-Mango verpflegen. Abgeholt wurden wir pünktlich von Oli und auch gleich nach kurzem Einchecken in der Pension (Canadian Suites, sehr nett, sauber und günstig) in die Hotelzone in die Thailounge entführt. Dort endlich stieß auch das To-Be-Geburtstagskind zu uns, zusammen haben wir bei Strawberry-Daiquiri und Fiji-Wasser den Abend veralbert und sind anschließend relativ früh ins Bett gegangen, denn für den nächsten Tag war großes geplant: der Park Xcaret in der Nähe von Playa del Carmen, etwa 60km von Cancún entfernt. Um 9 Uhr morgens ging es mit dem vollklimatisierten, sehr bequemen Autobus für 4 Euro nach Xcaret, und soviel sei gesagt: der Tag war wunderschön! Xcaret kann man beschreiben als riesig große Parkanlage direkt an der Küste, _36.jpgmit Gelegenheit zum Schnorcheln durch Höhlen, Schwimmen mit Delfine _29.jpg(leider mit ca 120 Dollar zu teuer für uns), Schmetterlings-, Affen-, Vogel-, Puma-,Jaguar-,Seekuh-, und und und -Gehegen und Hängematten direkt am Strand , die direkt zum Mittagsschläfchen einladen!!! Kurzum, wir haben uns den ganzen Tag prächtig amüsiert (mal davon abgesehn, dass mich ein Fisch ins Bein gezwickt hat, aber wie der Björn immer sagt, das Leben ist kein Ponyhof), sind anschließend in das ebenfalls sehr schöne Playa del Carmen zum Abendessen gefahren und, nach wieder einer Stunde Busfahrt, totmüde in Cancún gelandet. Am nächsten Tag ging es wieder früh hoch und nach kurzem Frühstück mit dem Speedboot nach Isla Mujeres rüber, eine Insel „gegenüber“ von Cancún. Alleine die Fahrt mit dem Boot hat schon Spaß gemacht, aber was dann kam, war unbeschreiblich: feinster Sandstrand, das blaueste (wirklich türkis, unglaublich!!!) Wasser und Palmen soweit das Auge blicken konnte_44.jpg. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals an so einem herrlichen Strand schwimmen würde!! Der Strand selber war so wenig belegt, dass man sich ausbreiten konnte wie man wollte, die Bar daneben hat uns mit leckeren Fruchtshakes versorgt und ein nahe gelegenes Partyboat hat uns mit Musik versorgt…ich hoffe hier kommt ein bisschen von der Begeisterung rüber, denn um das alles zu beschreiben fehlen dann doch die Worte. Um etwa drei Uhr ging es dann zur Geburtstagsparty von Patrick und Luiz, einem (schwulen?) Unikollegen von Patty, in einer Wohnanlage mit „piwarmem“ Pool, schöner Musik, reichlich Verpflegung und am wichtigsten natürlich: wahnsinnig netten Leuten.Witziges Highlight des Abends: Patty und Luiz sollten die Torte anbeißen und sind dann (wer hätte das gedacht??) zufällig in die Torte „gefallen“ (worden) *lach* Am Abend sind wir dann mit fast allen ins Coco Bongo, einem angesagten All Inclusive Club (wir haben statt normal 45 Euro „nur“ 30 bezahlt, dafür gabs dann alle Getränke frei) in der Hotelzone. Da wir in der Nebensaison da waren, war es nicht „soooo voll“, aber wenn das schon nicht „sooo voll“ ist, dann sollten Menschen mit Herzschrittmacher Cancún während Spring Break lieber meiden. Im Coco Bongo gab es einen großen Teil des Abends ein tolles Showprogramm und von Spiderman, Moulin Rouge, Die Maske, Country-Liedern bis Elvis-und Rolling-Stones-Imitadoren war alles dabei, was meiner Meinung auch den hohen Eintrittspreis gerechtfertigt hat. Man hat sehr gemerkt, dass der Körper vom heißen Klima absolut ausgetrocknet war, denn nach nur drei Gläsern „irgendwas“ war es schon etwas schwer, sich auf den Beinen zu halten; anch Hause geschafft haben wir es dann trotzdem, wenn auch erst gegen halb sechs. Und so schnell kann ein Wochenende vorbei gehen: Sonntag hieß es dann Koffer packen, Sonnenbrand und Kopfschmerzen vom Vortag versorgen, noch kurz frühstücken und shoppen gehen und schon saßen wir wieder im Flugzeug ins kalte Mexiko Stadt._6.jpg

Fazit: Oli und Patrick, vielen Dank für dieses Wochenende bei euch, und Cancún: Ich komme wieder!!!

Diese Fragen über Südafrika wurden auf einer südafrikanischen
Tourismuswebseite gestellt und vom Webmaster der Seite beantwortet.
Dieser hatte offensichtlich richtig gute Laune!

F: Werde ich in den Straßen Elefanten sehen? (USA)
A: Hängt davon ab, wie viel Alkohol Sie trinken.

F: Ist es sicher, in den Büschen in Südafrika herumzulaufen (Schweden)
A: Hm – es ist also wahr, was man über die Schweden sagt!?

F: Wie läuft die Zeit in Südafrika? (USA)
A: Rückwärts. Bleiben Sie nicht zu lange, sonst sind Sie zu klein, um
allein wieder zurückzufliegen.

F: Gibt es ATMs (Geldautomaten) in Südafrika? Und können Sie mir bitte
eine Liste von diesen in Johannesburg, Kapstadt, Knysna und Jeffrey’s Bay
schicken? (GB)
A: An was ist Ihr letzter Sklave gestorben?

F: Können Sie mir Informationen über Koalabärenrennen in Südafrika
schicken (USA)
A: Aus-tra-li-en ist die große Insel in der Mitte des Pazifiks. Af-ri-ka
ist der große dreieckige Kontinent südlich von Europa, Wo es keine …
ach, vergessen Sie’s. Sicher, Koalabärenrennen finden jeden
Dienstagabend in Hillbrow statt. Kommen Sie nackt.

F: Welche Richtung ist Norden in Südafrika? (USA)
A: Sehen Sie nach Süden und drehen Sie sich dann um 180 Grad.

F: Kann ich Besteck in Südafrika einführen? (UK)
A: Wieso? Nehmen Sie doch die Finger, genau wie wir.

F: Gibt es Parfum in Südafrika? (Frankreich)
A: Nein, brauchen wir nicht. WIR stinken nicht!

F: Können Sie mir die Regionen in Südafrika nennen, wo es weniger Frauen
gibt als Männer? (Italien)
A: Ja, in Nachtklubs für Schwule.

F: Feiern Sie Weihnachten in Südafrika? (Frankreich)
A: Gelegentlich – das heißt ungefähr einmal im Jahr.

F: Gibt es die Beulenpest in Südafrika? (Deutschland)
A: Nein. Aber bringen Sie sie doch mit!

F: Werde ich dort Englisch sprechen können? (USA)
A: Sicher – wenn Sie diese Sprache beherrschen, können Sie sie auch dort
sprechen.

F: Bitte schicken Sie mir eine Liste mit den Krankenhäusern, die ein
Serum gegen Klapperschlangenbisse besitzen. (USA)
A: Klapperschlangen gibt es nur in A-me-ri-ka, wo Sie herkommen. In
Südafrika gibt es nur vollkommen harmlose Schlangen – diese können
sicher gehandhabt werden und eignen sich hervorragend als Spielkameraden
für Hamster und andere Haustiere.

F: Gibt es Supermärkte in Kapstadt, und gibt es das ganze Jahr über
Milch? (Deutschland)
A: Nein, wir sind eine von streng veganischen Beerensammlern. Milch ist
bei uns illegal.

F: Regnet es eigentlich in Südafrika? Ich habe im Fernsehen noch nie
gesehen, dass es regnet. Wie wachsen dort dann die Pflanzen? (UK)
A: Wir importieren alle Pflanzen voll ausgewachsen und buddeln sie hier
ein. Dann schauen wir zu, wie sie langsam eingehen.

Vincente Fox, noch Präsident Heute ist „Dia de la Independencia“ (Unabhängigkeitstag), und der ist soooooooo wichtig, dass die letzten vier Wochen überall kleine Mexiko-Flaggen, hübsch-traditionelle (kathi würde sagen: hässlich, aber ich bin da ja diplomatischer) Mexiko-Haarspangen und und und verkauft wurden. Obwohl der 16. der eigentliche Feiertag ist, freuen sich alle auf den abend des 15.9. Tausende von patriotischen Landsleuten kommen mit Kind und Kegel am Abend auf dem Zócalo vor dem Regierungspalast zusammen, um das zu zelebrieren, was ihnen heilig ist: Ihre Unabhängigkeit als Nation. Punkt 23 Uhr tritt der Präsident (noch Vincente Fox) auf den Mittelbalkon seines Amtssitzes am Zocalo und wiederholt den Freiheitsschrei von Dolores, mit dem der Priester Miguel Hidalgo y Costilla 1810 in dem kleinen Ort Dolores die Unabhängigkeitsbewegung einläutete. „Viva Mexico!“ tönt es vom Balkon, und aus Zigtausenden Kehlen kommt ein „Viva“ zurück. Wenn danach die Nationalhymne gesungen wird, versinkt das Volk in Ergriffenheit, bis die ersten Kanonenschüsse und Feuerwerke losgehen. Wir haben den Grito nicht am Zocalo erlebt, denn davon wurde uns dringend abgeraten, sondern mit einigen Freunden vor dem Fernseher, und tatsächlich, die Mexis schreien laut „Viva!“ mit. Anschließend sind wir noch ins proppenvolle Coyoacan gegangen, haben ein bisschen gefeiert und sind, brave Mädchen :) , nach Hause, schlafen.

   

alebrije-1.jpgHallo Ihr Liebsten,602498142738.jpg

endlich gabs dieses Wochenende mal Sonne, wir waren nämlich von Freitag bis Sonntag in Acapulco. Wir, dass waren Jana, Kathi, Augusto und seine Freundin Jana, Javier, Rodrigo und natürlich ich. Freitag nachmittag hat Javier uns abgeholt und los gings auf große Fahrt Richtung Küste, mit konstant 160 kmh über so holprige Pisten, dass wir trotz Sicherheitsgurt ständig mit dem Kopf an die Decke geschlagen sind (wenn Mama das liest, darf ich bestimmt nie wieder bei Javi mitfahren *lach*). Angekommen sind wir nach etwa vier Stunden Fahrt um acht Uhr abends, dann hieß es was essen (Tipp: In Mexiko nie Salat bestellen; ich bekam statt Cesars Salad zwei mit Parmesan bestreute Salatblätter), ausruhen und zu Rodrigo ins Ferienhaus, wo der erste Wodka die ausgetrockneten Kehlen wieder erfrischte. Wenig später ging es dann ab ins Baby-O, in den teuersten Club der Stadt, der sich praktischerweise genau neben unserem Hotel befand (sowas ist nicht Glück, sondern Strategie…). Normalerweise kostet der Club alleine an Eintritt 40 bis 50 Euro, aber da Rodrigos Papa der Clubmanager ist, gab es neben freiem Eintritt auch noch die Getränke frei Haus :) Wir haben uns sagen lassen, dass unter anderem Bono von U2 in dem Club Stammgast ist…gesehen haben wir allerdings kein bekanntes Gesicht…

Nach einigen, um ehrlich zu sein: zuwenigen, Stunden Schlaf gab es lecker „Frühstück“ (um eins) im 100% Natural , eine sehr empfehlenswerte Restaurantkette mit Naturkost und einem halben Liter frischgepresstem Saft für umgerechnet 2 Euro irgendwas. So gestärkt und mit aller Sonnencreme ausgestattet die wir finden konnten, fuhren wir an den Strand. In Acapulco hat man die Wahl zwischen der geschützten Bucht und dem offenen Meer, das aufgrund der Strömung gefährlicher, aber auch sauberer ist- also, klar, dahin. Das Wetter war einfach traumhaft und das Meer hatte genau die richtige Temperatur und bot mit den Wellen alles, was man sich als deutsche Urlauberin und Uni-Gestresste nur wünschen kann. Danach haben wir, nach unserem Essen in einem eher schlechten Fischrestaurant, dem Alebrije einen Besuch abgestattet, einem anderen Club in Acapulco, der mir allerdings aufgrund des jungen, versnobten Klientel nicht besonders gut gefallen hat, sodass Jana, Rodrigo und ich doch wieder im Baby gelandet. Am Sonntag hieß es dann ausschlafen, zum Frühstück ins Natural, wieder an den gleichen Strand und dann um fünf nachmittags nach Hause. Tja, unglaublich, wie schnell so ein Wochenende vergehen kann, wir wären gerne noch länger geblieben.

Zum Abschluss noch zwei gute Nachrichten: Ich habe alle Zwischenprüfungen recht gut bestanden, das Semester kann also so weitergehn, und: ich werde vom 13. bis 24. Oktober Florian in Hongkong besuchen, ich kanns kaum erwarten.

Bis dahin, lasst mal was von euch hören! Besitos!!!

Moin liebe Familie,Freunde, Bekannte und sonstwer,

jetzt habe ich mich auch der Mainstream-Bewegung angeschlossen und diesen Blog kreiert…ich würde mich natürlich sehr über regen Besuch und Kommentare jeglicher Art freuen.

Die meisten von euch wussten über die schreckliche Wohnung Bescheid, in der wir „hausen“ mussten, und deshalb freut ihr euch bestimmt mit mir, wenn ich sage: Wir haben ein neues Haus gefunden!!! Drei Zimmer, große Küche, zwei Badezimmer, Wohnzimmer, Garten und 2 (!!) Badezimmer- perfekt. Seit dem Wochenende wohnen wir hier und sind sooo glücklich. Falls mir mal jemand schreiben oder mich anrufen möchte:

Juarez #86
Colonía Sn Pablo Tepetlapa
Coyoacan, CP. 04620
México D.F. ; México

Tel: 0052-55-56178631

Bilder vom neuen Haus folgen. Ansonsten: ay ay viel Stress. Gestern gabs die ersten Klausuren (was soll das? Reicht denn keine Endklausur?!) in „Consumer Behaviour“ und „Historía de la Cultura“, beides auf Spanisch und schlecht gelaufen (Mist, wenn man die Fragen nicht versteht!). Aber was solls, dafür haben wir heute unsere Tickets nach Cancún gebucht…Sonne wir kommen…und freuen uns sehr auf die folgenden drei Wochenenden, die, wenn alles so klappt, wie man es glant hat, wie folgt aussehen werde (ja, man darf neidisch werden): Acapulco, Baja California, Cancún. Letzteres steht definitiv fest, die beiden ersten: man wird es sehen…das mexikanische „ja klar machen wir!“ kann man nicht wirklich ernst nehmen :)

« Vorige Seite