Nachdem wir so fleissig studiert haben, haben wir uns endlich wiede einen Urlaub verdient, ud zwar in Chiapas, dem mexikanischen Bundesstaat an der Grenze zu Guatemala:

Am Freitag morgen gings also los nach Chiapas, mit einigen Komplikationen. Der Flieger konnte wegen Nebel nicht in Mexiko Stadt landen, so dass wir 1,5 Stunden auf dem Flughafen warten mussten (dafür waren wir also um 4.30 aufgestanden!); angekommen sind wir trotzdem, haben uns ins Hotel warten lassen, und dort wartete schon die nächste Überraschung: von unserer Reservierung wusste dort keiner was, aber ein Zimmer haben wir trotzdem bekommen. Nachmittags haben wir erstmal San Christobal de las Casas erkundet, schön gegessen und haben, mangels Alternativen, einen Film im Kino gesehen Open Season…der schlechteste Film aller Zeiten). Wir sind dann früh ins Bett, denn um 8 Uhr morgens wollten wir wieder los zu einer organisierten Tour in die umliegenden Indianerdörfer. Heute (Sa, 18.11) gings also früh los nach San Juan Chamula, ein Dorf, in dem nur indigene Bevölkerung lebt. Und was soll ich sagen: statt dem wunderschönen Marktplatz und der Kirche haben wir umgeworfende und brennende Wagen gesehen, denn heute war ein Aufstand zur Ansetzung des Bürgermeisters! Ha! Gerade, als wir in der beeindruckenden Kirche waren (alles voller Tannenzweige auf dem Boden, Kerzen überall und Maya-Artefacte überall), liefen Leute panisch in die Kirche und rieten uns lautstark, besser das weite zu suchen…auf dem Weg zu den Touri-Vans liefen dann weitere Dorfbewohner aufgebracht vom Dorfplatz weg, hinter und Schüsse und Feuerwerk (???) und wir waren froh, heil wieder da raus zu sein…ein Abenteuer!!
Auf den Schreck mussten wir dann erstmal Crepes essen, um die Nerven wieder zu beruhigen! Und die Nacht….also, Jugendherberge ist ja schön und gut, aber LAUT!!! Geschlafen haben wir nicht wirklich viel….und morges gehts ja schon wieder weiter!!!